Nachbericht Senioren 01.03.2026

  • 4. März 2026

Am vergangenen Wochenende erlebten die Seniorenmannschaften des HV Oberviechtach Licht und Schatten. Während die Damen I in der Bezirksoberliga eine Heimniederlage einstecken mussten, war das Spiel der Herren vor allem von einem bedingungslosen Kampf geprägt.

Damen I vs. ESV Regensburg III

Für die Damen I des HV Oberviechtach stand am 01.03.2026 ein Heimspiel in der Bezirksoberliga in der Sporthalle am Gymnasium auf dem Programm. Zu Gast war die dritte Mannschaft des ESV 27 Regensburg. Leider mussten sich die Oberviechtacherinnen am Ende mit 22:26 (10:14) geschlagen geben.

Wie schon im Vorfeld befürchtet, taten sich die Gastgeberinnen durch Ausfälle von wichtigen Offensivspielerinnen im Angriff enorm schwer. Vor allem die mangelnde Tiefe in den Offensivaktionen und eine Vielzahl an unnötigen technischen Fehlern brachen dem Team das Genick und sorgten dafür, dass man das Spiel letztlich selbst verlor. Dies spiegelte sich drastisch in der Anfangsphase wider: Nach gut fünf Minuten lagen die HV-Damen bereits mit 0:4 im Rückstand. Das Trainergespann um Thomas Lottner und Claudia Hauser zog früh die Reißleine und nahm bereits bei 05:58 Minuten die erste Auszeit.

Zwar fand die Heimmannschaft danach durch Tore von unter anderem Christina Schopper etwas besser ins Spiel , doch der Rückstand konnte bis zum Halbzeitstand von 10:14 nicht entscheidend verkürzt werden. Auch in der zweiten Spielhälfte schafften es die Gastgeberinnen nicht, das Ruder nachhaltig herumzureißen. Trotz der insgesamt sechs Treffer von Leonie Betz, die unter anderem drei Siebenmeter verwandelte, fehlte im Angriff schlichtweg die Durchschlagskraft. Die Gäste aus Regensburg nutzten die Fehler gnadenlos aus, hielten den HV konstant auf Abstand und sicherten sich den 22:26 Endstand.

Herren I vs. HSG Nabburg/Schwarzenfeld

Ein völlig anderes Bild bot sich im Anschluss beim Spiel der ersten Herrenmannschaft, die um 18:00 Uhr das Team aus Nabburg/Schwarzenfeld empfing. Die Partie entwickelte sich von der ersten Minute an zu einer wahren Abnutzungsschlacht, die von extremer Härte und phasenweise regelrechter Brutalität auf beiden Seiten geprägt war. Diese raue Gangart war zwar zum einen dem hitzigen Derbycharakter der Begegnung geschuldet, resultierte aber auch aus einer mangelnden Regulierung durch die Schiedsrichter, die es verpassten, dem überharten Geschehen frühzeitig eine klare Linie entgegenzusetzen. Ein geordneter Spielfluss kam in der aufgeladenen Atmosphäre nur selten auf. Stattdessen dominierten intensive Zweikämpfe und versteckte Fouls das Geschehen auf der Platte.

Auch der Spielverlauf spiegelte diesen anfänglichen Kampf wider: Nach einem schnellen 0:2-Rückstand in den ersten Minuten brauchten die Hausherren etwas Zeit, um ins Spiel zu finden. Bis zum 6:7 in der 11. Minute verlief die Partie völlig auf Augenhöhe. Danach jedoch übernahmen die Oberviechtacher zunehmend das Zepter: Mit einem Zwischenspurt drehten sie das Spiel und bauten sich bis zum Halbzeitpfiff ein komfortables 18:13-Polster auf. Maßgeblich war hier auch der Torhüterwechsel, welcher einen gut eingestellten Maximilian Schlehuber ins Spiel brachte.

Die Doktor-Eisenbarth-Städter ließen sich von dieser rauen Gangart des Gegners jedoch nicht den Schneid abkaufen. Ganz im Gegenteil: Die Oberviechtacher hielten mit einem enormen Kampfwillen dagegen und bewiesen große moralische Stärke. Jeder Zentimeter Hallenboden wurde hart umkämpft. Die Mannschaft zeigte eindrucksvoll, dass sie sich auch in hitzigen und körperlich extrem anspruchsvollen Partien bedingungslos für das Team aufreibt und den Kampf annimmt.

Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Gastgeber nicht nach und hielten die Gäste aus Nabburg über Zwischenstände von 24:19 (46. Minute) und 31:21 (53. Minute) souverän auf Abstand. Belohnt wurde dieser leidenschaftliche Einsatz mit einem deutlichen 36:27-Heimerfolg (18:13). Allen voran Michael Fleischer, der zwölfmal traf, und Bastian Meckl mit acht Toren durchbrachen die harte Deckung der Gäste immer wieder erfolgreich.

Bericht: Jannik Uschold (mithilfe von KI generiert) – Jessica Pflug (IG: momentsby_jessy)